Beschreibung
Produktbeschreibung. Das ätherische Eukalyptusöl globulus ist
eine leicht bewegliche, farblose bis hellgelbe, manchmal auch
grünliche Flüssigkeit. Es besitzt einen charakteristischen Duft, der
frisch und würzig nach Campher riecht. Hauptbestandteile sind
1,8-Cineol, Pinen-Isomere und Limonen. In geringerer
Konzentration sind zudem p-Cumol und γ-Terpinen enthalten.
Herstellungsverfahren. Das ätherische Eukalyptusöl globulus wird durch Wasserdampfdestillation
aus den frischen oder getrockneten Blättern (Eucalyptus globulus) gewonnen. Die Ausbeute liegt
zwischen 1.6 und 3% bei getrockneten Blättern.
Verwendung in der Naturmedizin/ Phytotherapie/ Pharmazie. In der Naturmedizin gilt das
Eukalyptusöl als „Erkältungsöl“. Seine klassische Anwendung liegt in Rezepturen, die im
Bronchialbereich Schleim und Sekret lösen und abtransportieren sollen. Auch bei
Nasennebenhöhlenentzündungen, Ohrentzündungen oder Kehlkopfentzündungen soll das
Eukalyptusöl unterstützen. Ihm wird außerdem eine effektive Behandlungsmöglichkeit gegen
verschiedene Bakterienstämme (insbesondere bei einer Impetigo-Erkrankung bei Kindern, die große
Ekzembereiche verursacht) und Pilzarten, die beispielsweise Soor hervorrufen, zugeschrieben.
Verwendung in der Kosmetikindustrie. In der Kosmetik wird das
ätherische Eukalyptusöl überwiegend als Duftstoff in Kräuter- und
Nadel-Kompositionen und zur Parfümierung von Seifen,
Reinigungsmitteln und Raumdüften eingesetzt. Die
antibakteriellen Eigenschaften lassen sich gut in Produkten gegen
unreine Haut integrieren. Es findet sich auch in Insekten-
abwehrenden Produkten (Kerzen, Raumdüfte). Die meisten von
uns assoziieren den Duft des Eukalyptusöls aber mit frischem
Atem und Mundhygiene. Ein großer Teil der weltweiten
Produktion wird daher zu Mundpflegeprodukten (Zahnpasta,
Mundwasser) oder zur Aromatisierung von Arzneimitteln
verarbeitet.
Verwendung in der Lebensmittelindustrie. Ätherisches Eukalyptusöl wird im Allgemeinen nicht zur
Zubereitung von Speisen in der Lebensmittelindustrie verwendet. Süßwaren, wie Erkältungsbonbons
oder Getränkesirups werden mit dem ätherischen Öl aromatisiert.
Verwendung in der Aromatherapie. In der Aromatherapie wird
das Eukalyptusöl zur Konzentrationssteigerung und
Motivationsschub geschätzt. Es soll dabei helfen, ein Gefühl der
Enge und Lethargie zu überwinden. Es besitzt auch eine
aufmunternde Wirkung bei Kopf- und Nervenschmerzen.
Die Pflanze. Die Art blauer Eukalyptus (Eucalyptus globulus) gehört zur Gattung Eukalyptus
(Eucalyptus) in der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae) in der Ordnung der Myrtenartigen
(Myrtales). Der blaue Eukalyptus wird auch als gewöhnlicher (gemeiner) Eukalyptus oder
tasmanischer Blaugummibaum bezeichnet. Ursprüngliche Heimat des blauen Eukalyptus ist der
Südwesten des australischen Kontinents und Tasmanien. Die Pflanze zählt heute mit zu den weltweit
am häufigsten angepflanzten Bäumen. Der Baum ist immergrün und erreicht Wuchshöhen zwischen
30 und 50 Metern. Die rotbraune Rinde löst sich leicht in Streifen vom Stamm, wodurch der Stamm
sein charakteristisches Aussehen erhält. Junge Blätter sind oval-herzförmig und zwischen 5 und 15
cm lang. Sie sind hellgrün und gegenständig am Zweig angeordnet. Die älteren Blätter bekommen
eine sichelartige Form, sind zwischen 15 und 35 cm lang und weisen eine ledrige Struktur auf. Die
Farbe wechselt nach dunkelgrün. Die runden, cremefarbenen Blüten stehen einzeln in den
Blattachsen und haben einen Durchmesser von ca. 5 cm. Blütezeit ist von Dezember bis März. Aus
den bestäubten Blüten entwickelt sich eine Fruchtkapsel mit zwei bis vier Fächern, in denen die
Samen heranreifen und die durch kleine Öffnungen freigesetzt werden.
Anwendungs- und Warnhinweise, Nebenwirkungen. Einige der Inhaltstoffe von ätherischem Eukalyptusöl
globulus sind als gesundheitlich bedenklich einzustufen. 1,8-Cineol kann bei dermaler Anwendung bei
empfindlichen Personen zu Hautreizungen und Ekzemen führen, bei oraler Aufnahme sind eine
Gastroenteritis und Nierenreizung möglich. Limonen besitzt ein allergenes Potential. Pinen-Isomere können bei dermaler Anwendung bei empfindlichen Personen zu Hautreizungen und Ekzemen führen, bei oraler
Aufnahme sind Nierenreizungen möglich. Bei Mäusen wurde bei dermaler Anwendung von ätherischem
Eukalyptusöl globulus zudem eine karzinogene Wirkung beobachtet. Besonders bei Kindern kann ein
übermäßiger Verzehr von ätherischem Eukalyptusöl globulus zu Erbrechen, Gastroenteritis und Nierenreizung
führen. Große Mengen des ätherischen Öles können auch bei Erwachsenen zu Lähmungserscheinungen des
Zentralnervensystems und Senkung von Blutdruck, Atemfrequenz und Körpertemperatur führen. Das
ätherische Eukalyptusöl globulus eignet sich nicht für die Anwendung bei Babys und Kleinkinder. Beachten
Sie auch die Hinweise im Sicherheitsdatenblatt und der Produktspezifikation.
Literatur
[1] Autorenkollektiv, Römpp Online, Georg Thieme Verlag Stuttgart, www.römpp-online.de, 2012.
[2] D. Martinetz, R. Hartwig, Taschenbuch der Riechstoffe, Verlag Harri Deutsch Frankfurt/M,
1998.
[3] E. Keller, Aromatherapie, Ullstein Buchverlage GmbH Berlin, 2006.
[4] E. Zimmermann, Aromatherapie für Pflege- und Heilberufe, Haug Verlag Stuttgart, 2018.
Das Produkt entspricht den Vorschriften der Verordnung (EG) Nr. 2018/848 über die
ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen
Erzeugnissen.
Produktbeschreibung. Das ätherische Eukalyptusöl globulus ist
eine leicht bewegliche, farblose bis hellgelbe, manchmal auch
grünliche Flüssigkeit. Es besitzt einen charakteristischen Duft, der
frisch und würzig nach Campher riecht. Hauptbestandteile sind
1,8-Cineol, Pinen-Isomere und Limonen. In geringerer
Konzentration sind zudem p-Cumol und γ-Terpinen enthalten.
Herstellungsverfahren. Das ätherische Eukalyptusöl globulus wird durch Wasserdampfdestillation
aus den frischen oder getrockneten Blättern (Eucalyptus globulus) gewonnen. Die Ausbeute liegt
zwischen 1.6 und 3% bei getrockneten Blättern.
Verwendung in der Naturmedizin/ Phytotherapie/ Pharmazie. In der Naturmedizin gilt das
Eukalyptusöl als „Erkältungsöl“. Seine klassische Anwendung liegt in Rezepturen, die im
Bronchialbereich Schleim und Sekret lösen und abtransportieren sollen. Auch bei
Nasennebenhöhlenentzündungen, Ohrentzündungen oder Kehlkopfentzündungen soll das
Eukalyptusöl unterstützen. Ihm wird außerdem eine effektive Behandlungsmöglichkeit gegen
verschiedene Bakterienstämme (insbesondere bei einer Impetigo-Erkrankung bei Kindern, die große
Ekzembereiche verursacht) und Pilzarten, die beispielsweise Soor hervorrufen, zugeschrieben.
Verwendung in der Kosmetikindustrie. In der Kosmetik wird das
ätherische Eukalyptusöl überwiegend als Duftstoff in Kräuter- und
Nadel-Kompositionen und zur Parfümierung von Seifen,
Reinigungsmitteln und Raumdüften eingesetzt. Die
antibakteriellen Eigenschaften lassen sich gut in Produkten gegen
unreine Haut integrieren. Es findet sich auch in Insekten-
abwehrenden Produkten (Kerzen, Raumdüfte). Die meisten von
uns assoziieren den Duft des Eukalyptusöls aber mit frischem
Atem und Mundhygiene. Ein großer Teil der weltweiten
Produktion wird daher zu Mundpflegeprodukten (Zahnpasta,
Mundwasser) oder zur Aromatisierung von Arzneimitteln
verarbeitet.
Verwendung in der Lebensmittelindustrie. Ätherisches Eukalyptusöl wird im Allgemeinen nicht zur
Zubereitung von Speisen in der Lebensmittelindustrie verwendet. Süßwaren, wie Erkältungsbonbons
oder Getränkesirups werden mit dem ätherischen Öl aromatisiert.
Verwendung in der Aromatherapie. In der Aromatherapie wird
das Eukalyptusöl zur Konzentrationssteigerung und
Motivationsschub geschätzt. Es soll dabei helfen, ein Gefühl der
Enge und Lethargie zu überwinden. Es besitzt auch eine
aufmunternde Wirkung bei Kopf- und Nervenschmerzen.
Die Pflanze. Die Art blauer Eukalyptus (Eucalyptus globulus) gehört zur Gattung Eukalyptus
(Eucalyptus) in der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae) in der Ordnung der Myrtenartigen
(Myrtales). Der blaue Eukalyptus wird auch als gewöhnlicher (gemeiner) Eukalyptus oder
tasmanischer Blaugummibaum bezeichnet. Ursprüngliche Heimat des blauen Eukalyptus ist der
Südwesten des australischen Kontinents und Tasmanien. Die Pflanze zählt heute mit zu den weltweit
am häufigsten angepflanzten Bäumen. Der Baum ist immergrün und erreicht Wuchshöhen zwischen
30 und 50 Metern. Die rotbraune Rinde löst sich leicht in Streifen vom Stamm, wodurch der Stamm
sein charakteristisches Aussehen erhält. Junge Blätter sind oval-herzförmig und zwischen 5 und 15
cm lang. Sie sind hellgrün und gegenständig am Zweig angeordnet. Die älteren Blätter bekommen
eine sichelartige Form, sind zwischen 15 und 35 cm lang und weisen eine ledrige Struktur auf. Die
Farbe wechselt nach dunkelgrün. Die runden, cremefarbenen Blüten stehen einzeln in den
Blattachsen und haben einen Durchmesser von ca. 5 cm. Blütezeit ist von Dezember bis März. Aus
den bestäubten Blüten entwickelt sich eine Fruchtkapsel mit zwei bis vier Fächern, in denen die
Samen heranreifen und die durch kleine Öffnungen freigesetzt werden.
Anwendungs- und Warnhinweise, Nebenwirkungen. Einige der Inhaltstoffe von ätherischem Eukalyptusöl
globulus sind als gesundheitlich bedenklich einzustufen. 1,8-Cineol kann bei dermaler Anwendung bei
empfindlichen Personen zu Hautreizungen und Ekzemen führen, bei oraler Aufnahme sind eine
Gastroenteritis und Nierenreizung möglich. Limonen besitzt ein allergenes Potential. Pinen-Isomere können bei dermaler Anwendung bei empfindlichen Personen zu Hautreizungen und Ekzemen führen, bei oraler
Aufnahme sind Nierenreizungen möglich. Bei Mäusen wurde bei dermaler Anwendung von ätherischem
Eukalyptusöl globulus zudem eine karzinogene Wirkung beobachtet. Besonders bei Kindern kann ein
übermäßiger Verzehr von ätherischem Eukalyptusöl globulus zu Erbrechen, Gastroenteritis und Nierenreizung
führen. Große Mengen des ätherischen Öles können auch bei Erwachsenen zu Lähmungserscheinungen des
Zentralnervensystems und Senkung von Blutdruck, Atemfrequenz und Körpertemperatur führen. Das
ätherische Eukalyptusöl globulus eignet sich nicht für die Anwendung bei Babys und Kleinkinder. Beachten
Sie auch die Hinweise im Sicherheitsdatenblatt und der Produktspezifikation.
Literatur
[1] Autorenkollektiv, Römpp Online, Georg Thieme Verlag Stuttgart, www.römpp-online.de, 2012.
[2] D. Martinetz, R. Hartwig, Taschenbuch der Riechstoffe, Verlag Harri Deutsch Frankfurt/M,
1998.
[3] E. Keller, Aromatherapie, Ullstein Buchverlage GmbH Berlin, 2006.
[4] E. Zimmermann, Aromatherapie für Pflege- und Heilberufe, Haug Verlag Stuttgart, 2018.
Das Produkt entspricht den Vorschriften der Verordnung (EG) Nr. 2018/848 über die
ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen
Erzeugnissen.